In diesem Seminar lernen wir, psychische Auffälligkeiten und konkrete Störungsbilder frühzeitig und differenziert zu erkennen. Mithilfe eines klaren Entscheidungsmodells können wir künftig sicher einschätzen, wann ein Coaching sinnvoll ist und wo dessen Grenzen liegen. Wir erarbeiten uns konkrete Formulierungshilfen, um heikle Themen wertschätzend sowie konstruktiv anzusprechen, und trainieren, auch in schwierigen Situationen ruhig, klar und professionell zu agieren. Darüber hinaus lernen wir praxisnahe Möglichkeiten kennen, unsere Klient:innen professionell zu stabilisieren und zu begleiten. So gewinnen wir die nötige Souveränität im Umgang mit Krisen, akuten Notfällen oder Suizidalität. Gleichzeitig reflektieren wir unsere eigene Rolle im Prozess kritisch, klären persönliche Grenzen sowie Herausforderungen – wie etwa unbewusste Retter-Dynamiken – und stärken dadurch unsere Selbstführung. Abgerundet wird das Seminar durch den Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen, damit wir im Coachingkontext stets ethisch verantwortlich und rechtssicher handeln.
Für wen ist das Seminar geeignet:
Dieser Kurs richtet sich an Coaches, Trainer:innen, Berater:innen und Menschen in begleitenden Berufen, die sich mehr Sicherheit im Umgang mit der Grenze zwischen Therapie & Coaching wünschen.